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  • Jahrestagung 19.1.2026 in Bad Urach

    Jahrestagung 19.1.2026 in Bad Urach

    Die Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Baden-Württemberg fand am 19. Januar 2026 im Haus auf der Alb in Bad Urach statt. Der traditionsreiche Tagungsort bot einen geeigneten Rahmen für fachlichen Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Weiterentwicklung kommunaler Gleichstellungsarbeit.

    Unter dem Leitthema „Gleichstellung stärken – kommunale Handlungsspielräume nutzen“ kamen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Baden-Württemberg zusammen, um aktuelle gesellschaftliche, politische und strukturelle Herausforderungen zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Tagung standen Fragen zur nachhaltigen Verankerung von Gleichstellungszielen in kommunalen Verwaltungen sowie Strategien zur Sichtbarmachung der Arbeit vor Ort.

    Fachimpulse beleuchteten unter anderem die Bedeutung von Gleichstellungsarbeit in Zeiten knapper Ressourcen, den Umgang mit zunehmenden Anforderungen in den Kommunen sowie die Rolle von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten als beratende, vernetzende und strategische Akteurinnen. In Arbeitsgruppen und moderierten Gesprächsrunden wurden Praxisbeispiele vorgestellt, Erfahrungen ausgetauscht und Lösungsansätze gemeinsam weitergedacht.

    Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der landesweiten Vernetzung. Der offene Dialog ermöglichte es den Teilnehmerinnen, voneinander zu lernen, Synergien zu erkennen und Kooperationen zu vertiefen. Deutlich wurde dabei, wie wichtig gegenseitige Unterstützung und ein gemeinsames Auftreten für die Wirksamkeit der Gleichstellungsarbeit sind.

    Neben dem fachlichen Programm bot die Jahrestagung auch Raum für persönliche Begegnungen und informelle Gespräche. Diese trugen dazu bei, bestehende Netzwerke zu festigen und neue Kontakte zu knüpfen.

    Die Jahrestagung 2026 im Haus auf der Alb setzte ein klares Signal für die Bedeutung kommunaler Gleichstellungsarbeit. Mit neuen Impulsen, gestärktem Zusammenhalt und klaren Perspektiven kehrten die Teilnehmerinnen in ihre Kommunen zurück, um Gleichstellung weiterhin engagiert, kompetent und zukunftsorientiert voranzubringen.

  • Neue Broschüre Eherecht

    Neue Broschüre Eherecht

    Die Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Baden-Württemberg (LAG) hat 2025 die Broschüre „Was Sie über Eherecht und Eheverträge wissen sollten“ herausgegeben.

    Die Ehe als verbindliche Form des Zusammenlebens wird in der Verfassung besonders geschützt. Der Artikel 6, Absatz 1, des Grundgesetzes legt fest: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ Dieser Grundsatz basiert auf einer Vielzahl von rechtlichen Regelungen, die nicht immer leicht zu verstehen sind. Die LAG-Broschüre erklärt wichtige Sachverhalte und Begriffe: In welchen Fällen sollte ein Ehevertrag geschlossen werden? Wann macht eine Gütertrennung Sinn? Welches Recht gilt bei internationalen Ehen? Wie sieht die rechtliche Situation bei einer Trennung aus?

    Die neue 40 Seiten starke Broschüre in einfacher Sprache hat ein größeres Schriftbild und Format, Illustrationen unterstreichen die Verständlichkeit. Zudem erläutert ein Glossar wichtige Begriffe von A wie Altersversorgung bis Z wie Zugewinngemeinschaft. Die Broschüre liegt in vielen Gleichstellungsbüros der Städte und Landkreise sowie in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen und Beratungsstellen aus.

    Unterstützt wurde die Erstellung der Broschüre in einfacher Sprache vom Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

    Die Broschüre können Sie auf der Publikationsseite Downloaden

  • Jahrestagung 19.1.2025 Reichenau

    Jahrestagung 19.1.2025 Reichenau

    Die Jahrestagung 2025 der Landes­arbeits­gemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleich­stellungs­beauftragten Baden-Württemberg fand in diesem Jahr an einem besonderen Ort statt: auf der Insel Reichenau im Bodensee. Die einzigartige Atmosphäre des UNESCO-Welterbes bot den passenden Rahmen für Austausch, Vernetzung und strategische Weichen­stellungen zur Gleichstellungs­politik im Land.

    Unter dem Leitthema „Gleichstellung im Wandel – kommunale Perspektiven für morgen“ kamen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus Städten, Gemeinden und Landkreisen zusammen, um aktuelle Herausforderungen und zukunftsweisende Lösungsansätze zu diskutieren. In Fachvorträgen, Workshops und moderierten Diskussionsrunden standen unter anderem die Themen faire Bezahlung, Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Rolle von Gleichstellungsarbeit in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Veränderungen im Mittelpunkt.

    Ein besonderer Fokus lag auf dem Erfahrungs­austausch aus der kommunalen Praxis. Die Teilnehmenden berichteten von erfolgreichen Projekten, aber auch von strukturellen Hürden und begrenzten Ressourcen. Deutlich wurde dabei einmal mehr, wie wichtig eine starke landesweite Vernetzung ist, um Gleichstellungsarbeit nachhaltig zu stärken und sichtbar zu machen.

    Neben dem fachlichen Programm bot die Tagung Raum für persönliche Gespräche und informellen Austausch. Gemeinsame Spaziergänge über die Insel und der Blick auf den Bodensee unterstrichen die Bedeutung von Begegnung und gegenseitiger Unterstützung im beruflichen Alltag.

    Die Jahrestagung 2025 auf der Insel Reichenau setzte ein klares Zeichen: Gleichstellung ist eine zentrale kommunale Zukunftsaufgabe. Mit neuen Impulsen, gestärkten Netzwerken und gemeinsamer Motivation kehrten die Teilnehmerinnen in ihre Kommunen zurück – bereit, Gleichstellung weiterhin engagiert, kompetent und sichtbar voranzubringen.