Autor: AdminGK

  • 29. Bundeskonferenz der Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

    29. Bundeskonferenz der Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

    in der Hansestadt Lübeck, 18. und 19. Mai 2026.
    17. Mai Empfang der Hansestadt Lübeck

    Feministischer Kompass: Kurs halten in antifeministischen Gewässern“

    und widmet sich einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit: dem wachsenden Antifeminismus – in Politik, Gesellschaft und Alltag.

    Antifeminismus ist kein Randphänomen – er zieht sich quer durch Parteien, Medien und gesellschaftliche Debatten. Er bedroht das, wofür wir tagtäglich arbeiten: Gleichstellung, Selbstbestimmung, Vielfalt und Demokratie.

    Errungenschaften, die lange erreicht schienen, werden infrage gestellt, gesetzlich verbriefte Rechte werden zu-rückgedrängt und feministische Stimmen geraten zuneh-mend unter Druck.

    Mit der Bundeskonferenz wollen wir Orientierung geben, Kraft tanken und Strategien entwickeln, wie wir gemein-sam standhalten und vorangehen können. Wie begegnen wir antifeministischen Angriffen in der Kommune, in den sozialen Medien oder im Alltag? Wie stärken wir unsere Netzwerke, unsere Haltung und unsere Sprache – und wie können wir unsere Arbeit feministischer, solidarischer und wirksamer gestalten?

    Den Impulsvortrag hält Judith Rahner, Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats und eine der profiliertesten Stimmen im Kampf gegen Antifeminismus. In Diskussionen und praxisnahen Foren wollen wir gemeinsam den femi-nistischen Kompass justieren – für eine Gleichstellungs-arbeit, die Haltung zeigt und handlungsfähig bleibt.

    Die Zeiten fordern uns heraus. Gerade deshalb verbinden wir auf der Bundeskonferenz Theorie und Praxis, Analyse und Erfahrung, Inspiration und Austausch. Damit wir in der kommunalen Gleichstellungsarbeit auch künftig gut gewappnet sind – klar im Kurs, vernetzt und solidarisch.

    Lasst uns in Lübeck gemeinsam einen klaren Kurs setzen – für eine gleichberechtigte Gesellschaft!

    Wir freuen uns auf Euch und Sie – mit Entschlossenheit, Klarheit und feministischer Kraft!

    Luisa Arndt – Katrin Brüninghold – Kerstin Drobick – Tinka Juliane Frahm – Katja Henze – Maja Loeffler – Dr. Marie-Luise Löffler – Konstanze Morgenroth – Silke Tamm-Kanj – Sahra Vafai – Angelika Winter – Anja Wirkner,

    Sprecherinnen der BAG kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen und Elke Sasse, kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck

  • FACHTAG Male Allies

    FACHTAG Male Allies

    Männlichkeiten & Männer* im Gleichstellungskontext

    26. Februar 2026, 10:00 – 16:00 Uhr

    Tagungsort: Hospitalhof Stuttgart

  • Neue Broschüre Eherecht

    Neue Broschüre Eherecht

    Die Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Baden-Württemberg (LAG) hat 2025 die Broschüre „Was Sie über Eherecht und Eheverträge wissen sollten“ herausgegeben.

    Die Ehe als verbindliche Form des Zusammenlebens wird in der Verfassung besonders geschützt. Der Artikel 6, Absatz 1, des Grundgesetzes legt fest: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ Dieser Grundsatz basiert auf einer Vielzahl von rechtlichen Regelungen, die nicht immer leicht zu verstehen sind. Die LAG-Broschüre erklärt wichtige Sachverhalte und Begriffe: In welchen Fällen sollte ein Ehevertrag geschlossen werden? Wann macht eine Gütertrennung Sinn? Welches Recht gilt bei internationalen Ehen? Wie sieht die rechtliche Situation bei einer Trennung aus?

    Die neue 40 Seiten starke Broschüre in einfacher Sprache hat ein größeres Schriftbild und Format, Illustrationen unterstreichen die Verständlichkeit. Zudem erläutert ein Glossar wichtige Begriffe von A wie Altersversorgung bis Z wie Zugewinngemeinschaft. Die Broschüre liegt in vielen Gleichstellungsbüros der Städte und Landkreise sowie in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen und Beratungsstellen aus.

    Unterstützt wurde die Erstellung der Broschüre in einfacher Sprache vom Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

    Die Broschüre können Sie auf der Publikationsseite Downloaden

  • Jahrestagung 19.1.2025 Reichenau

    Jahrestagung 19.1.2025 Reichenau

    Die Jahrestagung 2025 der Landes­arbeits­gemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleich­stellungs­beauftragten Baden-Württemberg fand in diesem Jahr an einem besonderen Ort statt: auf der Insel Reichenau im Bodensee. Die einzigartige Atmosphäre des UNESCO-Welterbes bot den passenden Rahmen für Austausch, Vernetzung und strategische Weichen­stellungen zur Gleichstellungs­politik im Land.

    Unter dem Leitthema „Gleichstellung im Wandel – kommunale Perspektiven für morgen“ kamen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus Städten, Gemeinden und Landkreisen zusammen, um aktuelle Herausforderungen und zukunftsweisende Lösungsansätze zu diskutieren. In Fachvorträgen, Workshops und moderierten Diskussionsrunden standen unter anderem die Themen faire Bezahlung, Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Rolle von Gleichstellungsarbeit in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Veränderungen im Mittelpunkt.

    Ein besonderer Fokus lag auf dem Erfahrungs­austausch aus der kommunalen Praxis. Die Teilnehmenden berichteten von erfolgreichen Projekten, aber auch von strukturellen Hürden und begrenzten Ressourcen. Deutlich wurde dabei einmal mehr, wie wichtig eine starke landesweite Vernetzung ist, um Gleichstellungsarbeit nachhaltig zu stärken und sichtbar zu machen.

    Neben dem fachlichen Programm bot die Tagung Raum für persönliche Gespräche und informellen Austausch. Gemeinsame Spaziergänge über die Insel und der Blick auf den Bodensee unterstrichen die Bedeutung von Begegnung und gegenseitiger Unterstützung im beruflichen Alltag.

    Die Jahrestagung 2025 auf der Insel Reichenau setzte ein klares Zeichen: Gleichstellung ist eine zentrale kommunale Zukunftsaufgabe. Mit neuen Impulsen, gestärkten Netzwerken und gemeinsamer Motivation kehrten die Teilnehmerinnen in ihre Kommunen zurück – bereit, Gleichstellung weiterhin engagiert, kompetent und sichtbar voranzubringen.